Den Big Boys auf der Spur ? | Der Baltic Dry Index

Das Ziel von jedem Spekulanten ist es, Trends in einem Markt frühzeitig zu erkennen, um durch das Spekulieren auf den Eintritt eines Ereignisses oder einer Entwicklung Geld zu verdienen. Große Marktteilnehmer haben dabei den Vorteil, dass sie deutlich mehr und auch qualitativ bessere Informationen bekommen. Bis zu einem gewissen Grad können diese Händler verdeckt agieren. An bestimmten Punkten hinterlassen sie jedoch Spuren, aus denen man ihr Verhalten erahnen kann. Eine dieser Quellen für Insider-Informationen der Rohstoffhändler ist der Baltic Dry Index.

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Wie die Politik die Wettbewerbsfähigkeit zerstört | Feldrundgang Mais & Soja

Die Politik diskutiert aktuell eine weitere Verschärfung der Auflagen für die Ausbringung von Dünger, nach dem diese erst im letzten Jahr deutlich erhöht wurden. Gleichzeitig sind die Nachwirkungen des Dürresommers 2018 nach wie vor spürbar. Da ab Ende April die Mais- und Sojaaussaat beginnt, soll nachfolgend aufgezeigt werden, was das für die Landwirtschaft bedeutet, warum Bodenbearbeitung wichtig ist und welche Konsequenzen schlechte Aussaatbedingungen haben.

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Explodiert der Weizenpreis? | Feldrundgang Weizen & Raps

Sobald der Schnee im Frühjahr geschmolzen ist und die Vegetation beginnt, bereiten sich die Landwirte in allen Anbauregionen dieser Welt auf den Start der Düngekampagne vor. Egal ob mit Gülle oder Mineraldünger, ob bio oder konventionell – jetzt geht es darum die Winterungen mit den nötigen Nährstoffe für den Beginn der Wachstumsphase zu versorgen, damit diese in den kommenden Wochen Wurzeln und Photosyntheseorgane ausbilden können.

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Trump & Soja: Der globale Agrarhandel

Auf der Veranstaltung der DLG konnte ich auch mit jemandem sprechen, der vor seiner Selbstständigkeit bei einer Tochterfirma von ADM gearbeitet hat, einer von vier traditionellen Rohstoffhändlern, die den globalen Handel dominieren. Der internationale Agrarhandel ist generell ein Geschäft mit wenigen Teilnehmern. So kommt die ABCD-Gruppe auf einen Marktanteil von schätzungsweise 70 Prozent, nach anderen Quellen 80 Prozent.

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Ackerbau in Deutschland = keine Zukunft?

Vor wenigen Tagen war ich auf einer Veranstaltung der DLG, wo ich mit Stefan Dürr sprechen durfte. Im Alter von Anfang 20 ist er als Student nach Russland gereist, lernte Land und Leute kennen, und blieb. Innerhalb von weniger als zwei Jahrzehnten baute Stefan Dürr aus dem Nichts, in einem fremden Land, mit fremden Leuten und einer fremden Kultur einen der größten Agrarbetriebe der Welt auf:

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